Vetain
News · 21. April 2021

Junges Start-Up aus München will die Nahrungsergänzungsmittel-Branche aufmischen

Derzeit wird der Markt für Nahrungsergänzungsmittel von wenigen Big-Playern kontrolliert. Vor allem proteinreiche Lebensmittel wie Proteinpulver oder Proteinriegel sind gefragter denn je. Ein klarer Trend ist dabei die zunehmende Verlagerung von tierischem zu pflanzlichem Protein. Hier spielen vor allem das wachsende Umwelt- und Ernährungsbewusstsein der Konsumenten eine große Rolle. Auch Luca Gruber und Philipp Riedl, die Gründer des Münchner Start-Ups Vetain, sind vor eineinhalb Jahren aus Gesundheits- und Umweltgründen von Molkeprotein auf veganes Proteinpulver umgestiegen.

[jr] Tagtäglich werden mehrere Dutzend Tonnen Molkeprotein alleine in Deutschland hergestellt. Doch als die leidenschaftlichen Sportler das erste vegane Proteinpulver probierten, wurden sie direkt enttäuscht: „Jedes vegane Proteinpulver, das wir probierten, schmeckte entweder extrem sandig, künstlich oder war voll mit unnötigen Zusatzstoffen! – Wir dachten uns, das können wir besser!“ – so Philipp Riedl, geschäftsführender Gründer von Vetain.

Gesagt getan: Die Idee hinter Vetain war geboren! Innerhalb von eineinhalb Jahren probierten die beiden Gründer über 80 verschiedene Proteine und entwickelten in Zusammenarbeit mit einem Labor, einem Ernährungsberater und anderen Sportlern ein veganes Proteinpulver nach ihrem Geschmack. Laut eigener Aussage wollen die Gründer neue Maßstäbe in puncto Qualität und Nachhaltigkeit setzen. So sind zum Beispiel alle Zutaten Bio und die Verpackung komplett Plastik – und Aluminiumfrei gestaltet. Für jeden Kauf pflanzt das Unternehmen zudem mit ihrem Partner „Eden Reforestation Projects“ drei Mangroven in Madagaskar. Somit soll sogar mehr CO2 gebunden werden, als pro Produkt erzeugt wird. Der Name Vetain ist ein Schachtelwort aus vegan & sustainable (Vegan & Nachhaltig).

„Das mymuesli für Proteinpulver“

Neben den Proteinpulvern, die man bereits fertig erwerben kann, bieten die Münchner auch ein „personalisierbares Proteinpulver“ an. Hier kann sich der Kunde in einem Konfigurator seinen individuellen Mix erstellen. Zunächst wird der natürliche Geschmack gewählt. Im Anschluss können zur Proteinbasis noch sog. „Superfoods“ hinzugefügt werden. Die Idee dahinter: „Durch die große Auswahl an Superfoods wie Acerola-, Gojibeeren- oder Guaranapulver kann das Proteinpulver um Mikronährstoffe ergänzt werden. So werden zusätzlich zum Protein noch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente mit abgedeckt. „Das bringt mehr Nährstoffe und spart Geld!“ – so Luca Gruber.

Crowdfunding als Finanzierung

Nach mehr als eineinhalb Jahren Entwicklung wollen die Gründer nun ihr Produkt am Markt platzieren. Dazu wählen sie einen relativ unkonventionellen Weg: Crowdfunding. Das Besondere beim Crowdfunding ist, dass eine Vielzahl an Menschen – die Crowd – das Projekt finanziell unterstützt und durch eine Schwarmfinanzierung die Realisierung ermöglicht.
Über die größte Crowdfundingplattform „Kickstarter“ kann das Produkt nun seit dem 21.03.2021 erworben werden. Innerhalb der ersten Woche konnte das Start -Up bereits zehntausend Euro an Vorbestellungen sammeln. „Wir haben extrem positive Rückmeldungen bekommen. Wir sind gespannt, was 2021 auf uns zukommen wird! Zu unserem angepeilten Ziel von 15.000€ fehlt nun nicht mehr viel. “ – so Philipp Riedl.

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Quelle: Vetain

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