Interessant für Bewerber wie Personaler

Auch in und nach der Krise bleibt die Gewinnung neuer Fach- und Führungskräfte ein wichtiges Thema. Gleichzeitig werden sich durch die aktuelle Lage auch viele die Frage stellen, ob sie sich beruflich umorientieren sollen – oder müssen. Je nachdem wie es im aktuellen Unternehmen gerade aussieht.

Für beide Zielgruppen empfiehlt sich ein Blick in den Blog-Beitrag „Top Secret: 7 versteckte Lebenslauf Botschaften, die kaum ein Bewerber kennt“ von Dr. Bernd Slaghuis. Demnach scheint viele Bewerber fälschlicherweise der Meinung zu sein, es gehöre zum guten Ton eines Lebenslaufs, unaufgefordert jeden Jobwechsel plausibel umfangreich zu erklären. Frei nach dem Motto: Bloß keine Unklarheiten im Lebenslauf. Doch für einen neuen Arbeitgeber ist es gerade in einem frühen Stadium im Bewerbungsprozess nicht relevant, warum man sich vor 15 Jahren entschieden hat, einen Job zu kündigen oder man dieses und kein anderes Studienfach gewählt hat. „Arbeitgeber schreiben schließlich auch in keine Stellenausschreibung, warum eine Position frei geworden und was mit dem bisherigen Mitarbeiter geschehen ist – auch wenn es irgendwie den Bewerber brennend interessieren mag“, so Slaghuis.

Für einen Personaler sei es außerdem aufschlussreich, wenn die aktuelle Position besonders knapp und emotionslos beschrieben wird, während vorherige Tätigkeiten umfangreich dargestellt werden. Sein Tipp an den Bewerber: „Versuche, den vielleicht auch noch sehr präsenten Ärger und deinen Frust über alles das, was du in den letzten Monaten bei der Arbeit erlebt hast, für einen Moment beiseite zu legen. Erinnere dich stattdessen daran, was die Zeit bei diesem Arbeitgeber auch wertvoll gemacht hat. Betrachte mit etwas Abstand deine täglichen Aufgaben, deinen Verantwortungsbereich oder auch die Projekte, an denen du beteiligt warst. Achte darauf, dass die Stationen in deinem Lebenslauf proportional zu ihrer Dauer ausgewogen sind und insbesondere die letzte bzw. aktuelle Stelle inhaltlich sachlich zum Rest des Lebenslaufs passt.“

Neugierig geworden? Den komplette Beitrag findest du hier.

 

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