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News · 07. Januar 2021

Im Dienste der Wissenschaft

Universität Oldenburg und milon untersuchen Auswirkungen von Corona-bedingten Sportpausen auf ältere Menschen

Die COVID-19-Pandemie führte zu zahlreichen Einschränkungen des öffentlichen und sozialen Lebens. Besonders die erzwungenen Sportpausen aufgrund geschlossener Fitness- und Gesundheitseinrichtungen könnten dabei für ältere Menschen Konsequenzen haben, denn mit zunehmendem Alter dauert der Wiederaufbau von Muskelkraft immer länger. Welche Auswirkungen die Corona-bedingte Trainingsunterbrechung für Menschen über 60 Jahre hat, untersucht nun eine Studie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit milon, einem führenden Anbieter für digital vernetztes Gesundheitstraining, und dem Physiotherapeuten-Netzwerk Physio Aktiv.

Ziel der Studie ist es, aufzuzeigen, wie sich eine längere Unterbrechung des Kraft-Ausdauer-Trainings auf die körperliche Leistungsfähigkeit und gesundheitsbezogene Lebensqualität älterer Menschen auswirkt. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Tania Zieschang beobachten die Wissenschaftler der Abteilung Geriatrie des Departments für Versorgungsforschung der Universität Oldenburg hierfür Personen über 60 Jahre in einem Zeitraum von einem Monat vor und sechs, bzw. zwölf Monaten nach der ersten Trainingspause. Als Vergleichsgruppe wird eine jüngere Gruppe mit Studienteilnehmern zwischen 45 und 60 Jahren herangezogen.

Für die Studie gewährt milon zum ersten Mal Zugriff auf die Daten in der Trainingssoftware milon CARE, die in anonymisierter Form und unter Berücksichtigung strenger Datenschutzstandards bereitgestellt werden. Dies ermöglicht den Wissenschaftlern der Uni Oldenburg den Zugriff auf eine umfangreiche Datenbasis: Der Anteil an Trainierenden über 60 Jahren in den mehr als 500 Physiopraxen mit einem milon Kraft-Ausdauer-Zirkel beträgt über 20 Prozent. Weiterhin gewährleisten die genaue Dokumentationsfähigkeit des milon Trainings und die physiotherapeutische Betreuungskompetenz der Einrichtungen höchste Standards in der Vergleichbarkeit der Untersuchungsdaten. Im nächsten Schritt wäre ein internationaler Vergleich der Daten in der milon Cloud hinsichtlich der Auswirkungen von Corona-bedingten Trainingsunterbrechungen in verschiedenen Ländern interessant.

„Gerade im Alter ist ein regelmäßiges Kraft-Ausdauer-Training wichtig, um dem Abbau von Muskelmasse entgegen zu wirken, doch älteren Menschen ist dies häufig gar nicht bewusst. Daher ist uns dieses Thema seit jeher ein wichtiges Anliegen und wir freuen uns sehr, die Studie der Universität Oldenburg zu unterstützen“, sagt Wolf Harwath, Geschäftsführer der milon Gruppe. „In der Cloud unserer Trainingssoftware milon CARE liegt ein wertvoller Datensatz mit hohem Potenzial für die Wissenschaft, den wir sehr gerne zur Verfügung stellen – natürlich stets unter Einhaltung höchster Datenschutzstandards.“

Die Erkenntnisse der CoNFINE-Studie haben nicht nur vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie, sondern auch im Hinblick auf die demographische Entwicklung eine hohe Relevanz für Gesundheitseinrichtungen und sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Positionierung im Wettbewerb. milon und Physio Aktiv Partner können die Erkenntnisse nach Abschluss der Studie nutzen, um ihre Kompetenz im Bereich Gesundheitstraining herauszustellen und bei Kunden und Patienten Vertrauen in das hochwertige Trainingsangebot zu schaffen.

Weitere Informationen zur CoNFINE-Studie findest du unter: www.physioaktiv.de

Quelle: milon