Studioschließungen und die Folgen

Seit dem 2. November sind in Deutschland wieder zahlreiche Bereiche stillgelegt. Auch Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen wie Fitnessstudios mussten schließen, ebenso die Gastronomie. Der Teil-Lockdown soll vorerst bis Ende November dauern. Es soll zwischenzeitlich Besprechungen im gewohnten Kreis geben, bei denen die aktuelle Entwicklung neu bewertet wird. Mit Änderungen vor Monatsende ist kaum zu rechnen.

Finanzieller Ausgleich angekündigt

Der Bund stellt bis zu 10 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit sollen die Einnahmeausfälle der vom Teil-Lockdown betroffenen Unternehmen teilweise ausgeglichen werden. Laut Vize-Kanzler Olaf Scholz sind bei Unternehmen bis zu 50 Mitarbeitern Summen im Gespräch, die bis zu 75 % des Umsatzes  im Monat November 2019 entsprechen.

Bekannt ist auch, dass sowohl Unternehmen, als auch Solo-Selbstständige wie Künstler oder Personal-Trainer von den Ausgleichszahlungen profitieren sollen. Es ist zu hoffen, dass insbesondere für die Gruppe der Selbstständigen bessere Konditionen für eine Förderung gefunden werden als beim Lockdown im Frühjahr.

Update

Erste Einzelfälle sind bereits in der näheren Bewertung: Selbstständige, die im Monat November des Vorjahres kaum Umsatz gemacht haben, sollen die Möglichkeit erhalten, mithilfe von Durchschnittswerten über das komplette Jahr 2019 bemessen zu werden. Unternehmen, die erst nach 2019 gegründet wurden und jetzt geschlossen bleiben müssen, sollen ebenfalls unterstützt werden.

 

Sabine Mack

 

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