Rechtsanwältin und Triathletin Julia Ruch über die rechtlichen Fragen rund um Laufgruppen

Die Blogbeiträge von Julia Ruch sind immer einen Blick wert. Denn hier findet man hier spannende Themen, die für alle Experten aus dem Sportbereich lesenswert sind. Der aktuelle Beitrag der Rechtsanwältin, die selbst aktive aktive Triathletin ist, beschäftigt sich mit dem Thema Laufgruppen.

„Wir wollen nur gemeinsam laufen, jeder passt auf sich selbst auf!“ – Nette Idee, aber eine solche Absprache ist den Versicherungen völlig egal, wenn es darum geht einen „Schuldigen“ zu finden, den man hinsichtlich der Kosten in Regress nehmen kann,“ erläutert Julia.

Ganz unfair ist dies natürlich nicht, bedenkt man, dass z.B. die Krankenkassen aus den monatlichen Beiträgen aller finanziert werden und diese Beträge Teil des Gehaltes eines Jeden sind. Aber: Aus rechtlicher Sicht entscheidet der gewerbliche Hintergrund. Dabei ist natürlich klar zu trennen  zwischen der Gruppe von Freunden, die sich jeden Sonntag trifft und dem organisierten Lauftreff eines Vereins oder kommerziellen Veranstalters.

Lauftrainer & Studios als Veranstalter

Für Studios und Trainer ist laut Julia daher wichtig: Der Personal-Trainer bzw. das Studio agieren dann als Veranstalter und haften im gesetzlichen Rahmen für Schäden (materielle und/oder gesundheitliche, Schmerzensgeld etc.), die durch die Teilnahme entstehen oder entstanden sind. Wer als Organisator für ein Sportangebot auftritt, muss sich auch Gedanken über Geldforderungen machen, die an ihn gestellt werden könnten.

Zum vollständigen Blogbeitrag gelangst du hier.

Quelle: www.aktivkanzlei.de