Fitness ist zum Statement unserer Zeit geworden. Unser Körper ist unser Kapital. Das sind zunächst sehr gute Berufsaussichten.

In kaum anderen Branche lässt sich der Erfolg so deutlich am Körper ablesen wie beim Fitnesstrainer. Unser Gastautor Benjamin Papo von finanzchef24.de berät Fitnesstrainer unabhängig in Finanzfragen. In drei Schritten zum Fitnesstrainer? So geht´s.

Erster Schritt: Berufsaussichten von Fitnesstrainern

Fitness ist zum Statement unserer Zeit geworden. Unser Körper ist unser Kapital. Das sind zunächst sehr gute Berufsaussichten. Ein Invest in eine gefragte Branche. An Kunden und Nachfrage sollte es also nicht fehlen. Wer sich zum Fitnesstrainer berufen fühlt, investiert tagtäglich auch in seine eigene Gesundheit. Zu den klassischen Arbeitgebern gehören in erster Linie Fitnessstudios, Sportvereine und Clubs. Ebenso gefragt sind Trainer mit medizinischem Background im Gesundheitswesen. Wen es in die Ferne zieht, kann sich im Sporttourismus umsehen: Wellnesshotels im Lieblingsland oder ein Kreuzfahrtschiff bieten Abwechslung.

Zweiter Schritt: A, B oder C Trainerlizenz?

Diese drei gängigen Trainerlizenzen sind chronologisch zu verstehen, da sie jeweils aufeinander aufbauen. Wer als Personal Trainer oder medizinischer Fitnesstrainer arbeiten will, für den eignet sich die höchste Trainerlizenz besonders gut: A. Vorher sollte er eben die B- und C-Trainerlizenzen in der Tasche haben. Anschliessend bieten Fernstudiengänge, Online-Akademien oder auch Fitnessstudios Aufbaumöglichkeiten zur Lizenz an.

Es werden nicht nur Grundlagen in Anatomie, Physiologie und Trainingslehre vermittelt, sondern auch Kenntnisse der Sportpsychologie, Ernährungsberatung und Leistungsdiagnostik erworben. Je nachdem, welches Tätigkeitsfeld einem vorschwebt, stehen auch Rehabilitation und Krankheitslehre auf dem Stundenplan. Voraussetzung für alle Lizenzen ist die mittlere Reife beziehungsweise eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Dritter Schritt:  Richtig absichern

Die Verletzungsgefahr beim Training kann weit höher sein als am Schreibtisch.Wenn Sie mit freiberuflichen Trainern arbeiten, kommt nicht die Privathaftpflicht für Schadenersatz & Schmerzensgeldklagen von Kundenseite auf, sondern die Berufshaftpflicht. Existenzgründer erhalten zusätzliche Rabatte und und können eine Berufshaftpflicht bereits ab 100 Euro jährlich abschließen. Bei Studiobesitzern deckt die Betriebshaftpflichtversicherung Personen- und Sachschäden ab. Je nach Streitlust und Equipment sind zudem eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung und Inhaltsversicherung ratsam.

Einen unabhängigen Tarifvergleich zum Thema: Betriebshaftpflichtversicherung für alle Gründer, Freiberufler und Unternehmer, findet man hier: https://www.finanzchef24.de/versicherung/betriebshaftpflichtversicherung