Online-Tagung zur Covid-19-Pandemie und Sport stößt auf großes Interesse

Fast 500 Teilnehmer aus verschiedenen Sektoren des deutschen Sports und des Sportmarktes hatten am Donnerstag, den 20.08.20 an der Online-Tagung mit dem Thema „Covid-19 & der deutsche Sport: Fakten, Mythen und Handlungsempfehlungen“ teilgenommen.

In den Treffen haben die Referentinnen und Referenten die Zuhörerinnen und Zuhörer informiert, wie das SARS-CoV-2-Coronavirus die COVID-19-Krankheit verursacht und wie man in Fitnessstudios, im Rehasport, im Leistungssport und im Fussball das Risiko ausreichend vermindert und insbesondere Risikogruppen schützt. Ein Live-Mitschnitt aller Vorträge ist hier zu finden: https://www.sg.tum.de/exercisebiology/covid-19sport/

Ziel ist es in all diesen Situationen das Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion und insbesondere das Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung auf ein akzeptables Maß zu verringern und dabei die Kollateralschäden für den deutschen Sport und die deutsche Sportwirtschaft zu minimieren.

Ein Erfahrungsaustausch zum Umgang mit dem SARS-CoV-2-Coronavirus wie gestern ist wichtig, um voneinander zu lernen und um bei den COVID-19-Schutzmaßnahmen in allen Bereichen des deutschen Sports einen Mittelweg zwischen COVID-19-Hysterie und COVID-19-Ignoranz zu finden.

Das Referentenpanel war mit der Virologin Prof. Dr. Ulrike Protzer (München), den Sportmedizinern Prof. Dr. Martin Halle (München), Prof. Dr. Bernd Wolfarth (Berlin), dem leitenden Olympiaarzt des Deutschen Olympischen Sportbundes, sowie Prof. Dr. Tim Meyer (Saarbrücken), der Mannschaftsarzt der deutschen Fußballnationalmannschaft sowie dem Sportbiologen Prof. Dr. Henning Wackerhage (München) und Norbert Moser, Leiter des Präventionsfelds Sport der gesetzlichen Unfallversicherung VBG, hochkarätig besetzt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Eike Schulz aus der ZDF-Sportredaktion. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Lehrstuhl der Sportbiologie der TU München und der gesetzlichen Unfallversicherung VBG mit Unterstützung des Deutschen Industrieverbandes für Fitness und Gesundheit e.V., dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft und der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft.

Quelle: DIFG e.V.