Eine verantwortungsvolle Wiedereröffnung von Fitnessstudios ist aus wissenschaftlicher Sicht denkbar.

Das ist das Fazit, des vom DIFG e.V. bei der TU München in Auftrag gegebenen Gutachtens, welches rund 300 Seiten umfasst. Die Branche habe nun die Möglichkeit, sich anhand von klar definierten, kontrollierbaren Regeln und Vorgaben auf eine nachhaltige Wiedereröffnung vorzubereiten.

Das Gutachten ermöglicht es, eine zeitnahe Wiedereröffnung von Fitnessanlagen  zu fordern und dabei wissenschaftlich fundiert zu argumentieren. Es gibt den Studios konkrete Argumente an die Hand, um gegenüber den kommunalen Entscheidern bundesweit einheitliche Regelungen für die Fitnessanlagen durchzusetzen.

Das Engagement des DIFG e.V. wird u.a. von einer breit angelegten Anzeigen- und Pressekampagne begleitet und durch die Mitglieder des Industrieverbandes unterstützt. Zum Gutachten gehört auch ein 5-Punkte-Plan, der bei der praktischen Umsetzung im Studio entscheidend helfen soll.

5-Punkte-Plan für die Wiederöffnung

  1. Mitarbeiterschulung über das SARS-CoV-2-Coronavirus, die dadurch hervorgerufene COVID-19-Krankheit, Ansteckungswege, Desinfektion, Risikogruppen usw.
  2. Information von Mitgliedern: Mitglieder sind teilweise verängstigt und sollten darüber informiert werden, wie ihr Studio umorganisiert wird und dort das SARS-CoV-2-Infektionsrisiko reduziert wird.
  3. Betrieb des Fitnessstudios anpassen, um Aerosol- und Schmierinfektionen zu vermeiden.
  4. Schutz von COVID-19-Risikogruppen durch Information und spezielle Schutzmaßnahmen.
  5. Maßnahmenplan, um schnell und geplant zu reagieren, wenn sich z.B. Mitglied mit COVID-19-Symptomen im Studio befindet oder wenn ein Mitglied nach Studio-Besuch mitteilt, dass es positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Quelle: DIFG e.V.

 

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