Dr. Roy Kühne ist Mitglied des Bundestages. Er setzt sich in Berlin für eine kluge Wiedereröffnung von Fitness- und Gesundheitszentren ein.

Was ist der Stand zu den Studios in Deutschland? Unsere Kollegin Sabrina Harper von der Leistungslust hat dazu Dr. Roy Kühne befragt, Mitglied im Bundestag und selbst Inhaber eines Gesundheitszentrums.

Corona bleibt langfristig

„Die Corona-Pandemie wird unseren Alltag noch eine ganze Zeit lang beeinflussen. Umso wichtiger ist es jetzt, keine Maximalforderungen oder Einzelinteressen in den Vordergrund zu stellen. Vielmehr müssen wir schauen, welche Gemeininteressen wir voranbringen müssen, die im Sinne der Sporttreibenden und Anbietern liegen“, so Kühne.

Studioeröffnungen möglich

Gleichzeitig sieht er Möglichkeiten, auch Studios wieder öffnen zu können: „Die Studios sind sehr wohl in der Lage, Mindestabstände einzuhalten. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt einen Mindestabstand von 2 m bzw. von 4 m bei einer Geschwindigkeit von 5 km/h. Darauf aufbauend kann man eine großzügige Quadratmeterzahl von 10 Quadratmetern definieren. Die Kundenanzahl wäre also ein Sportler pro 10 Quadratmeter, dieser Abstand liegt weit über dem z.B. in Supermärkten üblichen. Setzen wir diese 10 Quadratmeter als guten Abstand ein, würde das bedeuten, dass bei Einhaltung aller genannten Maßnahmen ein Betrieb in einem Fitness- und Gesundheitscenter möglich sein sollte.“

Seiner Ansicht nach sollte dabei auf ein kardiologisches Training (Laufband, Crossgerät, Stepper) weitgehend verzichtet werden, da es auf Grund starker Erwärmung auch zu vermehrter Atemtätigkeit und damit der Gefahr des Abhustens kommen kann.

 

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