Aktuelle Ausgabe des „Journal of Health Monitoring“ beschäftigt sich mit der Gesundheit von homosexuellen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen in Deutschland

Inwieweit Menschen Geschlecht, Sexualität und Lebensform selbstbestimmt und frei leben können und mit welchen gesellschaftlichen Ressourcen, Teilhabe-Chancen und Diskriminierungen dies verbunden ist, beeinflusst ihre Lebenslagen und damit auch ihre gesundheitliche Situation.

Vor diesem Hintergrund hat sich das Journal of Health Monitoring tiefergehend mit der gesundheitlichen Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen(LSBTI) in Deutschland beschäftigt.

Es ist noch viel zu tun

Laut Journal haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für homo- und bisexuelle Menschen in Deutschland schrittweise verbessert. Für trans- und intergeschlechtliche Personen bestehen aber aus Sicht vieler Akteure sowohl bei der medizinischen als auch rechtlichen Anerkennung noch große Defizite. Außerdem haben noch nicht genügend wissenschaftliche Erkenntnisse Eingang in die medizinische Praxis gefunden.

Insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit und der Gesundheitsversorgung bestehe Handlungsbedarf. Die Datenlage sei jedoch sehr lückenhaft und lasse kaum Aussagen über die allgemeine gesundheitliche Lage und über gesundheitliche Ressourcen von LSBTI-Personen zu.

Weitere Infos

Wer sich näher für das Thema interessiert, findet hier den kostenfreien Download des Journal of Health Monitoring März 2020 Special Issue mit dem Titel „Die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen“.