Welche Gründe die Kunden im Studio für ihr Training auch haben: Bleibt bei der Ernährung alles beim Alten, wird es schwierig, die gesetzten Ziele auch wirklich zu erreichen.

Optimales Zusammenspiel

Einfach mehr bewegen und schon klappt es mit dem Gewichtsverlust, der Sportlerfigur und einem straffen Body? Ganz so einfach ist es leider nicht: Wenn es darum geht, Wünsche wie ein weniger an Körpergewicht und Körperfett zu realisieren, braucht es mehr als nur einen Hebel. Mehr Bewegung und die Wahl der optimalen Trainingsmethoden ist ein entscheidender Schritt. Gleichzeitig kann die Trainingsmotivation noch so hoch und die Betreuung noch so optimal sein: Wenn der Kunde bei der Ernährung einfach so weitermacht, wird es schwer, im wahrsten Sinne des Wortes.

Mehr raus als rein

Nicht umsonst gilt die Regel „Mehr raus als rein“ als Basis für erfolgreichen Gewichtsverlust. Sie bringt die Prioritäten perfekt auf den Punkt. Dabei wirkt sich natürlich auch die individuelle Zusammensetzung der Nahrung auf den erzielten Erfolg aus, aber nur wer mehr Kalorien verbrennt, als er zuführt, erreicht die erwünschte Gewichtsreduktion wirklich. Zu einem entsprechenden Trainingsplan benötigt ein Mitglied daher auch Basiswissen über eine für ihn und seine Ziele optimale Ernährungsweise. Dieses kann beispielsweise im Rahmen eines begleitenden Ernährungscoachings vermittelt werden, das inklusive oder zusätzlich angeboten wird. 

Anfänger neigen häufig dazu, sich nach dem ungewohnten Sport mit kleinen Sünden zu belohnen. Wenn nun ein Mitglied nicht weiß, was vom persönlichen Kalorienverbrauch noch gedeckt wäre und wo der angestrebte Erfolg in weite Ferne rücken würde, dann schwitzt man quasi „umsonst“ – wenigsten was das Kaloriendefizit anbelangt. Natürlich tut sich der Sportler trotzdem viel Gutes: Er stärkt unter anderem das Herzkreislaufsystem und sorgt für mehr Muskeln, die auch im Ruhezustand Kalorien verbrennen. Möchte man aber das Ziel fitter Body zeitnah erreichen, dann sollte aus kleinen Belohnungen kein unerwünschtes Wiederauffüllen der Speicher werden.

Spartaner vor?

Wer seine Kunden und ihre Gedankengänge versteht, der hat es deutlich leichter, sie bei der Beratung und Trainingsbetreuung so anzuleiten, dass sie tatsächlich erfolgreich werden können. Vielen Menschen fällt es beispielsweise schwer, sich die kleinen Ernährungsausrutscher zu verkneifen, die es sich so gerne als Fettpölsterchen auf den Rippen bequem machen. Die wenigstens von uns sind dafür gemacht, das entbehrungsreiche Leben eines „Spartaners“ zu führen, der all seine Anstrengungen auf einen fitten und durchtrainierten Körper ausrichtet. Den Ruhm Spartas nicht zu vergessen…
Gleichzeitig starten vor allemTrainingsneulinge gerne mit teils unrealistischen Erwartungen, legen wie wild los und streichen schnell die Segel , wenn nicht alles so schnell funktioniert wie erwartet.

Hier kann der Trainer eine wichtige Rolle übernehmen und seinen Kunden helfen, individuelle Ziele zu setzen, die erreichbar und auch langfristig realistisch sind.

Beispiel Trainingsbetreuung: Oft wird aus dem (übertriebenen) täglichen Gang ins Studio schnell „nur“ noch ein sporadisches Training. Dann hat der Kunde auch mal Wichtigeres vor, der Urlaub steht an oder eine andere Priorität rückt in den Vordergrund. Es ist doch auch nur eine kurze Auszeit…! Schnell ist es vorbei mit dem regelmäßigen Sport und allen guten Vorsätzen, mit denen das Mitglied gestartet ist. In vielen Fälle wird dann aus dem potenziellen Stammkunden, der dann auch andere für das Training im Studio begeistert, eine langsam dahinsiechende Karteileiche und irgendwann endet der Vertrag ganz.

Auch im Sinne des Studios und des Trainers gilt es also, von Beginn an das richtige Maß zu finden und durch wechselnde Trainingsbelastung für ausreichend Abwechslung zu sorgen. Damit der Kunde erfolgreich wird und bleibt.

Beispiel Ernährungscoaching: Ein wichtiger Schritt ist der Wechsel zu mehr Bewusstsein bei der Ernährung. So kann es ungemein helfen, wenn der Kunde selbst versteht, dass er mit dem Gang zum Fastfood-Stand beziehungswiese der ein oder anderen Ernährungssünde immer wieder einen kleinen Rückschritt macht auf seinem persönlichen Erfolgsweg. So kann jeder selbst mitentscheiden, welchen Hindernissen er lieber gleich ausweicht. Mit platten Verboten oder Belehrungen kommt man hingegen oft nicht weiter. 

Schlaue Helfer:

  • Ernährungs-Basics vermitteln, begleitend oder als Zusatzangebot
  • Zu einem vernünftigen Umgang mit den „kleinen Sünden“ anleiten
  • Realistische Ziele vermitteln (SMART-Formel), die länger halten als die „Startmotivation“

Wissen wie es besser geht: Genau das ist es, was den Unterschied macht. Das gilt sowohl beim Trainer/Betreuer als auch beim Kunden selbst.

Die SMART-Formel

Smarte Regeln sind spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. So werden Ziele für den Kunden verständlich dargestellt und Erfolge sichtbar gemacht.

Statt sich ganz allgemein zu sagen „Ich möchte ein paar Kilos abnehmen“ könnte eine smarte Formulierung wie folgt aussehen: „Ich nehme in den nächsten drei Monaten (terminiert) drei Kilogramm ab (spezifisch, messbar & realistisch). Dann passe ich zum Start in den Sommer endlich wieder in meine Lieblingsjeans (attraktiv).“

Wer kleine Teilerfolge auf dem Weg einplant, für den wird es leichter, das Gesamtziel zu erreichen. Das verhindert Frust und ist gut für die längerfristige Motivation. Beispiel: „Das erste halbe Kilo werde ich in den ersten zwei Wochen schaffen. Das gibt mir dann so richtig Schwung.“ Kombiniert werden können Zwischenziele mit kleinen Belohnungen, wie zum Beispiel eine neue Trainingshose, die dann schon richtig gut sitzt.

Die richtige Dosis

Kann man Motivation trinken? Das wäre dann doch zu schön, um wahr zu sein! Schließlich ist Motivation ein besonders wichtiger Schlüssel beim Erreichen von Trainings- und Ernährungszielen. Ganz so einfach ist es nun zwar nicht, aber man kann sich selbst durchaus einen „Kick“ geben, um den Körper auf Touren zu bringen. So liefert man sich selbst und genau die richtige Dosis Schwung liefern, um die eigene Motivation anzukurbeln. Koffein hat sich dabei als effektives Mittel ohne problematische Nebenwirkungen bewährt. Die perfekte Dosis zum Training liefern spezifische Sportgetränke, die Koffein oder Teein oftmals mit Inhalten kombinieren, welche zusätzlich die Fettverbrennung anregen.

Wer es ganz klassisch möchte, kann natürlich auch auf einen guten Kaffee vor dem Training setzen. Das birgt aber auch das gewisse „Risiko“, im Café-Shop hängen zu bleiben und es erst gar nicht zum Training zu schaffen. Dann vielleicht noch ein Stück Käsekuchen…?
In diesem Falle ist der Griff zum Sportgetränk eine praktische und schnell verfügbare Alternative. Nicht zu vergessen, dass zusätzliche Inhaltsstoffe wie BCAA und L-Cartitin die Verbrennung der Fettpölsterchen weiter anfeuern können. Außerdem schaffen Rituale wie der Start ins Training mit einem fitten Getränk eine gewisse Routine, die insbesondere Trainingsneulingen hilft, feste Abläufe ins ihr persönliches „Programm“ zu übernehmen. 

Energiedrinks im Studio

Warum sollte davon nicht auch das Studio selbst vom „Kick aus der Dose“ profitieren? Die Fitnesseinrichtung kann durch den Verkauf von Sportgetränken Mehrumsatz generiert, statt dieses Geschäft den Tankstellen etc. zu überlassen. Damit ist auch sichergestellt, dass die Kunden nicht irgendetwas konsumiert. Viele vermeindlich „gesunde“ Getränke, sind Zuckerbomben oder aus gesundheitlichen Gründen einfach ungeeignet. Natürlich setzt das Verständnis für die Inhaltsstoffe von Sportgetränken voraus, damit man seinen Kunden genau das empfehlen kann, was für sie wirklich Sinn macht. Auch die konkrete Wahl des Energiedrinks ist wichtig, beispielsweise eignen sich 0,5 Liter-Dosen besser für einen Ausschank an der Theke als kleine Einzeldosen.

Schlaue Helfer

  • Schneller Energiekick das Training durch gezielte Zufuhr von Koffein
  • Fitte Drinks im Studio mit Zusätzen wie BCAA und L-Cartitin
  • Kunden nicht nur Produkte, sondern auch Wissen „bieten“

Mehr-wert für alle

Wer bei der Beratung seiner Kunden auch mal einen Blick über den Tellerrand riskiert und insbesondere auch Faktoren wie Ernährung und Motivation im Blick hat, der macht nicht nur seine Mitglieder erfolgreich, sondern auch sich selbst. Oftmals erschließen sich durch Mehrwert für den Kunden auch ein mehr an betriebswirtschaftlichem Nutzen für das Studio, zum Beispiel durch den Zusatzverkauf von Beratungen im Bereich Ernährung und Stressmanagement oder Supplements sowie Energiedrinks.