Hauptzweck eines Fitnessstudiovertrags aus Sicht von Clubbetreibern ist wohl unumstritten die längerfristige Bindung von Mitgliedern. Dies heißt zwangsläufig auch, dass versucht wird, es Abwanderungswilligen nicht gar zu einfach zu machen. Dass bei diesem Vorhaben, Fehler auftreten können, ist angesichts eines Wusts gesetzlicher Bestimmungen nur allzu verständlich. shape UP beleuchtet die Rechtslage und gibt Hinweise zur möglichst „wasserdichten“ Gestaltung von Verträgen.

Bescheid wissen

Fristlose Kündigung, außerordentliche Kündigung mit vorheriger Fristsetzung, ordentliche Kündigung – bei dieser Aufzählung gruselt es nicht nur Mieter und Arbeitnehmer, sondern auch Studiobetreiber. Denn allzu große oder wechselhafte Fluktuationsraten bringen selbst den besten Kostenplan ins Wanken. Zwar dürften zur Abwanderung entschlossene Kunden in der Regel nicht aufzuhalten sein, aber der ein oder andere Euro ist bei Kenntnis der Rechtslage und gut gewählten Vertragstexten sicher zu retten. Dieser Artikel zielt daher darauf ab, zum einen über die rechtliche Situation in Zusammenhang mit Kündigungen der Mitgliedschaft zu informieren und zum anderen auf typische Fehler bei der Vertragsgestaltung hinzuweisen.