Auf der grünen Welle mitzuschwimmen, ist schon im Straßenverkehr eine gute Idee. Die Strategie ist kein Muss, kann aber der schnelleren Zielerreichung sehr nützlich sein. Das symbolische Umweltgrün wiederum signalisiert Unternehmen, das sie in Sachen ökologischer Wertigkeit Gas geben sollten. shape UP zeigt einige der Nutzen und Gestaltungsmöglichkeiten auf.

Ökologisch ist „in“

Umweltbewusstes, ressourcenschonendes Verhalten gebietet nicht nur der Zeitgeist, sondern wird für Unternehmen auch unter ökonomischen Gesichtspunkten immer angesagter. Insofern nicht ohnehin das eigene Gewissen befiehlt, in der Richtung etwas zu tun, bieten aktuelle Trends auf der Verbraucherseite sowie nachweisbare Einsparpotentiale Anlass genug, über ein grünes oder zumindest angegrüntes Fitnessstudio nachzudenken.

Bei vielen eher gut betuchten Konsumenten ist ein geänderter, ökologisch bewussterer Lebensstil bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Deren Kinder bekommen diesen daheim und in der Schule ebenfalls vermittelt. Die Message lautet: Dein hinterlassener CO2-Fußabdruck soll sich mehr und mehr verkleinern. Sei es dadurch, dass man auf heimische umweltschonend produzierte Obst- und Gemüsesorten zurückgreift, durch tiergerechte Aufzucht gewonnene Fleischerzeugnisse bevorzugt oder über die Art der eigenen Mobilität nachdenkt. Auch im Freizeitverhalten spielen ökologische Überlegungen zunehmend eine wichtigere Rolle. Es gibt zum Beispiel schon viele Hotels, die mit ökologischer Nachhaltigkeit erfolgreich Gäste locken. Und da ist der Weg zum Fitnessstudio eigentlich gar nicht mehr so weit, denn auch dort wird, im erweiterten Sinn, Erholung gesucht. Da ist es nicht ganz zu vermessen, anzunehmen, dass ökologisch korrektes Handeln und Tun einen gewissen Wettbewerbsvorteil auch für Studios verspricht. Beim Gedanken an ökologisch korrektes Handeln mögen vielen die damit verbundenen Kosten in den Sinn kommen. Denn klar ist, dass es den Umstieg in Phase eins nicht für umsonst gibt. Aber das spielt sich ein. Wer den „Öko-Nachweis“ überzeugend führt, hat meist auch bei der Preisbildung schon etwas mehr Luft, höhere Preise für Öko-Lebensmittel werden beispielsweise rundum akzeptiert. Auf lange Sicht kann umweltbewusstes Handeln sogar Kosten senken, zum Beispiel dadurch, dass Strom-, Wasser- und Gasrechnungen sinken.