Das Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)“ ist aus Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Ob zur Mitarbeiterbindung, Mitarbeitermotivation, im Employer Branding oder im Personalrecruiting, überall wird das Thema BGM in den Vordergrund gestellt. Schaut man genauer hin und analysiert Unternehmen in ihrer Außendarstellung im Bezug auf BGM, wird deutlich, dass viele Unternehmen gar nicht genau wissen, was BGM eigentlich bedeutet und wo der Unterschied zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) liegt. Hier drohen durch Unwissenheit falsche oder zu hohe Investitionen und damit das Gegenteil von Mitarbeitermotivation.

Unterschied BGM und BGF

Um das Thema Betrieblichem Gesundheitsmanagements (BGM) und Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) zu verstehen und umsetzen zu können, sollten in diesem Zusammenhang alle Begrifflichkeiten klar definiert sein, denn nur so ist man in der Lage innerhalb seines Unternehmens zu kommunizieren und auf Augenhöhe mit BGM-Dienstleistern zu sprechen.

Unter BGM versteht man die Verankerung von Gesundheit als betriebliches Ziel unter Inanspruchnahme von Managementstrategien (1). Im Gegensatz dazu versteht man unter der BGF alle konkreten Aktivitäten, die auf die Entwicklung gesundheitsfördernder Rahmenbedingungen sowie auf die Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten durch die Senkung gesundheitsrelevanter Belastungen und Stärkung der persönlichen Gesundheitsressourcen abzielen (2).